Über mich

Über mich und meine Arbeit

Ich bin überzeugt: Je größer und tiefer das eigene Verständnis für uns selbst ist, desto mehr Sicherheit können wir erfahren im (Er)Leben und im Umgang mit uns selbst und anderen.

Persönliches

 

Mein Name ist Isabell.

Geboren wurde ich  im Oktober 1984 in Karlsruhe (Baden).
Derzeit lebe ich mit meinem Partner und unseren beiden Tierschutz-Hunden in Südthüringen.

Die letzten 4 Jahre lebte ich als Gründungsmitglied in einer Lebens- und Arbeitsgemeinschaft auf einem Hof mit Selbstversorgergarten und großer Werkstatt.

Ich besuche regelmäßig Seminare, um mit mir selbst tiefer zu gehen und meinen eigenen Themen Raum zu geben.

Beruf und Berufung

Zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn ließ ich mich als examinierte Altenpflegerin ausbilden. Nach reichlich Berufserfahrung und durch den Wunsch nach Veränderung motiviert, absolvierte ich im Jahr 2012 eine Weiterbildung zur Umwelt- und Erlebnispädagogin. Dort kam ich das erste mal mit systemisch geprägten Ansätzen in Berührung. Vertieft habe ich diese dann im Studium, das ich als Sozialarbeiterin (B.A.) 2018 abschloss. 

Seit jeher begeistern mich Menschen und ihre Beziehungsstrukturen zu sich und ihrer Umwelt. 
Die Natur als Heilraum entdeckte ich während vielen Solo - Retreats im "Draußen", durch Beschäftigung mit Wildpflanzen und Heilpflanzen, sowie das Kultivieren im eigenen Garten.

In diesem Jahr werde ich meine Kenntnisse in der Trauma-Arbeit mit einem fortlaufenden "Skills Training" vertiefen.

Als Assistenz darf ich im Oktober ein gruppen-therapeutisches Seminar zum Thema "intime Sexualität-für mehr Präsenz und Energie im eigenen Körper." begleiten.

Meine Vision

 

Sich selbst und anderen Lebewesen wertschätzend zu begegnen halte ich persönlich für einen der größten Meilensteine des Menschseins derzeit. Eine wertschätzende und bewusste innere Haltung öffnet den authentischen und wohlwollenden Kontakt mit anderen Menschen und unserer Umwelt. Ich wünsche mir so eine Gesellschaft.

In meiner persönlichen Vision sehe ich ein wachsendes Netzwerk aus Lebensgemeinschaften, Vereinen, Betrieben und anderen Gruppierungen, die sich mit nachhaltigem Lebensraum und ressourcenschonendem Wirtschaften auseinandersetzen. Als Mehrwert für unseren Lebensraum und alle Wesen dieser Erde.
 

Meine Arbeit

 

Im Kern richtet sich meine Arbeit auf einige Grundbedürfnisse des Menschseins aus. Unter diese fallen neben den physiologischen Grundbedürfnissen auch das Bedürfnis nach Beziehung, Sicherheit, Kontakt und Zugehörigkeit. Auch Grenzen und Strukturen, Autonomie, Würde, Spiritualität, Empathie und Anerkennung bilden aus pädagogischer und therapeutischer Sicht Bausteine einer grundlegenden Ausrichtung für unser Fühlen, Denken und Handeln. 

Ich folge mit meiner Arbeit unter anderem dem Ansatz des systemisch-konstruktivistischen Denkens, das davon ausgeht, dass es im Kontext mit lebenden Systemen, wie Menschen,  keine statischen oder trivialen Zustände gibt. Viel mehr folgt dieser Gedanke der Idee von Prozessen, also sich ständig verändernden strukturellen und auch emotionalen Umständen. Dies nehmen wir mehr oder weniger bewusst jeden Tag wahr. Beispielsweise in unserer Stimmung oder in der Qualität der Kontakte zu unseren KollegInnen, PartnerInnen und unserer Familie.

Geraten Beziehungen aus der Balance, kann das ein Zeichen dafür sein, dass ein in uns voranschreitender Prozess im Gange ist und sich auf unser Umfeld auswirkt. Manche Prozesse geschehen auch unbewusst, oder stoßen auf Ablehnung und Irritation, sowohl im Außen, wie auch in uns selbst. Ich möchte Menschen unterstützen, die sich lebendige Beziehungen wünschen, ein wertschätzendes und nährendes Feld um sich herum kreieren möchten und bereit sind, mit sich selbst ehrlich und tief in den Dialog und ins Spüren zu gehen...


 

...denn

 

Systemisch-konstruktivistisch gesehen ist ein Mensch ein lebendes System. Ein System, das sich selbst erhält und das sich selbst regelt. Ein System, das stets auf die eigene Wahrnehmung reagiert, nicht auf das, was "tatsächlich" passiert. 

 

Ein Übersetzungsversuch:                                         Wir Menschen und Menschinnen kreieren unsere eigene, individuelle Realität aufgrund unserer Lernerfahrungen im Laufe des Lebens. Das beginnt sehr früh. Ganz nach dem Motto: "richtig ist, was funktioniert." erschaffen wir Mechanismen, die unser Dasein, unsere Existenz, sichern sollen. Also Mechanismen und Methoden, die uns Sicherheit geben, beispielsweise Kontakt zu anderen herstellt, uns Zugehörigkeit empfinden lassen und auch grundlegend dafür stehen, wie wir Beziehung (er)leben; zu uns selbst, unserer Umwelt und zu anderen Wesen (lebenden Systemen). 

Und diese Mechanismen können sich im weiteren Verlauf unseres Lebens auf einmal als hinderlich oder destruktiv erweisen. Was früher hilfreich, manchmal sogar überlebensnotwendig war, erscheint uns dann heute als Belastung oder Konflikt. Die Beziehung zu uns und anderen Menschen leidet. Dann kann es dran sein, sich neu auszurichten und neu kennen zu lernen. Im Lauschen und Beobachten entwickeln wir dann neue Erkenntnisse und neue Kraft für erfüllende Beziehungen und wir können unsere Lebensenergie wieder zum Fließen bringen.

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